R├╝ckrundenstart der Saison - 14 Lok-Teams sollten zum geplanten Einsatz kommen


Das zweite März-Wochenende war gleichzeitig Auftakt in die Rückrunde der Saison 2023/24. Bereits am Freitag-Abend (8.3.), da alle Damen sowieso am Frauentag etwas anderes vor hatten…, waren beide Senioren-Teams im Einsatz.Erst Johannesplatz, dann Wustrower Weg, wieder Johannesplatz laut Fußball.de angesetzt, fand das Spiel der Ü35 zwischen Grün-Weiß und Lok doch auf dem Eintracht-Platz statt. Von diesem Hick-Hack unbeeindruckt zwischen dem letzten und vorletzten der Tabelle, wurde es ein torreiches Spiel. War die erste Halbzeit geprägt von einer effektiven Ausnutzung der Lok, konnte sie in Hälfte zwei nicht mehr daran anknüpfen. Nach einem Eckball von Thomas Hoffmann verwertet Robin Kerst fast schon im Fallen den Ball (8.). Kurz darauf ist Daniel Schmeißer auf und davon, verzieht aber und wenig später streicht sein Kopfball auch vorbei. Als der Gastgeber selber beste Chancen nicht nutzte, fiel das zweite Tor. Robin Kerst hebt das Spielgerät über die Abwehr und genau so gefühlvoll Andreas Fuchs über den Torwart (35.). Eigentlich auch die letzte gute Aktion der Lok, denn Grün-Weiß erspielte sich Chance um Chance, nutzten aber nur (!) noch eine zum 1:2 eine Minute vor der Halbzeit. Mit Hochkarätern im Minutentakt für die Grünen ging es weiter. Da nun auch die Abseitsfalle nicht mehr ganz funktionierte, fielen die Tore. Viel zu hoch verteidigt nutzte das Grün-Weiß. Am Ende stand ein 5:2, womit Lok eigentlich - so hart wie es klingt - noch zufrieden sein konnte und jetzt das Tabellenende ziert.  

 

 

Fast gleichzeitig in Daberstedt die Ü45 auf dem Platz. Zu Gast die „gereiften“ Männer aus Molsdorf. In einem starken Spiel der Lok war nur ein Mangel vorzuwerfen: zu wenig aus den Chancen gemacht. Vor dem Halbzeitpfiff Hendrik Quietzsch und Lok-Heimkehrer Maik Städtler mit einem Treffer, folgte noch das dritte Tor von Stephan Doebereiner.

 

Mit zwei Spielabsagen am Samstag, während das Spiel in Jena Zwätzen gegen Lok’s D1 verlegt wurde, konnte die C2 wegen Spielermangel bei Großneuhausen nicht antreten, waren aber noch andere Teams im Einsatz.

 

Beginnend mit der F1 in Alach. Der Gastgeber stand sehr gut in der Abwehr, ließ nur ein Tor zu und kam sogar zum Ausgleich. Die zweite Lücke in der engmaschigen Hintermannschaft fand wie schon beim ersten Tor, Ben Habermann. Ein knappes 2:1, welches aber mit viel Aufwand errungen wurde.

 

In Daberstedt waren die E-Junioren im Doppelpack gefragt. Zunächst die E3 im Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Großrudestedt. Auch wenn Trainer Eric Heyer von keinem guten Spiel sprach, sein Team aber eindeutig ihren Kontrahenten in der ersten Halbzeit beherrschte und durch die Tore von Louis Benkert und Ben Gottschalk führte, sollte es am Ende reichen. Ein drittes Tor, wie auf dem Formular, hat es nicht gegeben!

 

Gleich danach die E2 gegen Motor Gispersleben. Zehn Minuten stark dagegen gehalten, fiel das erste Tor. Bruno Schlegel in Hälfte eins im Tor, wie auch Henri Thater in Hälfte zwei konnten dabei noch schlimmeres verhindern. Trotzdem mussten sie sich noch zweistellig (0:10) dem stark aufspielenden Spitzenreiter geschlagen geben.

 

 

Beim FSV Sömmerda mit 4:0 (0:0) verloren, aber erst nach der Pause, Lok’s E1. Bis dahin konnten sie das Spiel mehr als ausgeglichen gestalten. Ohne Wechselspieler angereist verloren nach zwei schnellen Gegentreffern den Faden und mussten auch läuferisch Tribut zollen. Bemerkenswert, wie der Trainer der Gastgeber angesichts der erkennbaren Enttäuschung nach dem Spiel den Weg zur Lok-Mannschaft suchte und lobende Worte für sie fand.

 

Auch unterwegs die B-Junioren. Bei Olympia Haßleben mussten sie erst mal einen Rückstand hinterher laufen. Als auf jeder Seite einmal der Pfosten aushalf, Paul Sluka mit Reflex ein Tor verhinderte, war er aber machtlos, als er überspielt wurde und das Querspiel das Ziel fand (28.). Alessio Reibe mit zwei Möglichkeiten, wie auch für die Hausherren, fiel der Ausgleich in der letzten Minute der ersten Halbzeit. Nach Eckball von Julian Schimpke kann Elias Wittke den zweiten Schuss sehenswert versenken. Und er war es auch, der dann den Unterschied ausmachte. Nach Pass von Philipp Camara und einem hohen Zuspiel von Julian Schimpke, sorgte er schon mit einer Vorentscheidung (46., 66.). Auch weil Haßleben den Ausgleich per Strafstoß dazwischen nicht nutzten konnte (49.). Doch der Sieg geht wegen der auch noch ausgelassenen Möglichkeiten in Ordnung, zumal Fousseni Issifou mit einem fulminanten tückischen Flatterball noch das vierte Tor markierte (78.).

 

 

In der Sporthalle an der Sondershäuser Landstraße in Mühlhausen war die F2 des ESV Lok zu einem Hallenturnier. In zwei Vorrundengruppen a 4 Teams konnten sich jeweils die beiden besten zur großen Finalgruppe qualifizieren. So Lok in Gruppe A, wo sie im ersten Spiel gegen den 1.SC 1911 Heiligenstadt mit 1:0, dann gegen Gastgeber FC Union Mühlhausen „weiß“ mit 4:0 gewannen. Im dritten Spiel unterlagen sie der SG Bremen/Rhön mit 0:2. In der Finalgruppe gemeinsam mit Bremen, wo das Ergebnis mitgenommen wurde, spielten sie erst gegen FC Union Mühlhausen U7, 2:0 und gegen FSV Uder 1921 errangen sie ein 2:2 und wurden zweiter in diesem Turnier. Die neun erzielten Toren teilten sich vier Spieler, wobei Jamie Dünkel fünfmal am treffsichersten war.

 

 

Gerade zurück gekehrt vom Kurztrainingslager im KiEZ auf der Feuerkuppe in Straußberg bei Sondershausen, musste die C1 ins Punktspiel gegen den SV Empor Walschleben. Und sie lösten die Aufgabe sehr sicher, auch wenn die „Dreitagesfahrt“ bei einigen doch etwas nachwirkte. Begünstigt durch einen Torwartfehler, als die Flanke von Lukas Böhnke hinter die Linie kullerte, ließen sie nie nach. Max Müller, nach seiner dritten Chance traf zum zweiten und Sebastian Hofmann im Nachstochern zum dritten Tor vor der Pause. Nach einem Abwehrfehler und als Justin Höhn schön vorbereitet für Amir Abbasi, macht dieser den 5:0-Erfolg im Doppelpack perfekt.

 

 

Auch im Heimspiel die A-Junioren gegen den FC Union Erfurt. Gegen den derzeitigen Tabellennachbarn konnte sich Lok mit einem Sieg weiter absetzen. Und das taten sie recht eindrucksvoll. Zwar dauerte es eine halbe Stunde bis zum ersten Tor, als Tim Clausnitzer per direkten Freistoß traf. Unbeeindruckt durch eine rote Karte für Fabrice Borris, blieb die Lok auch im weiteren Spielverlauf drückend überlegen und erhöhte durch Elias Wittke. Auch in den zweiten 45 Minuten beherrschten die Gastgeber das Spielgeschehen. Noch vergaben sie den dritten Treffer, als Union auch das Quergestänge traf. Nach Vorarbeit von Philipp Camara dann doch Erik Kuhn zum dritten, dann nach Zuspiel des überragenden Tim Clausnitzer auf Fousseni Issifou zum letzten Tor.

 

 

Für beide Männerteams auch Start in die Rückrunde. Dabei Lok‘s zweite in Töttelstädt mit einer 0:1-Niederlage und in der Kreisoberliga empfing die erste die Eintracht aus Erfurt. Tor reich, am Ende verlor Lok mit 3:4 (siehe Extraberichte). 

Text: Andreas Stuhr mit Zuarbeit von Steffen Hocke (Ü45); Michael Steinke (E1); Marcel Schröder (F1), sowie Conny Höhn und Christian Thater (Turnier der F2 in Mühlhausen) und Guido Straube (2.Männer)

Fotos: Andreas Stuhr; Conny Höhn (Turnier der F2 in Mühlhausen); Alex Höhn (Trainingslager C1 KiEZ -Kinder-und Jugenderholungszentrum- Ferienpark Feuerkuppe)

 

Weitere statistische Informationen bei:

http://lokomotive-erfurt.de, Über Uns, dem Vereinsspielplan.